Nach unserem Entschluss in den Sommerferien warten wir noch einige Wochen zu Hause ab, ob sich daran auch nichts verändert – aber wir merken mehr und mehr, dass es diesmal das Richtige für uns alle ist. Dann fangen die langen Wochen der Suche nach einem Allrad-Expeditionsmobil an. Unsere Vorstellungen sind recht ungewöhnlich – die meisten Offroad-Mobile sind eben für Paare / 2 Personen gebaut. Wir aber sind zu fünft und müssen auch für zwei Jahre genug Platz darin haben. Endlich findet sich eines: in Holland steht ein Iveco 90-16AW, eine alte Feuerwehr, die der bisherige Besitzer Namens Ivan in 3 langen Jahren selbst umgebaut hat. Wir fahren kurz entschlossen mit der ganzen Familie nach Holland, schlafen zwei Nächte Probe und besiegeln den Kauf.
Ab jetzt geht alles mit Siebenmeilenstiefeln voran. Ende November holen wir das Fahrzeug zu uns auf den Hof, danach folgen Ausbau und Umbau. Während dessen fangen wir beide mit dem LKW-Führerschein an. Die Auflösung unserer Wohnung und all unserer Besitztümer folgt in den nächsten Monaten.
Zu unserem Glück wird es ein sehr warmer Winter mit kaum Schnee oder Regen – idealen Ausbaubedingungen für unser Expeditionsmobil.
Die nachfolgenden Bilder zeigen wieviele wunderbare Menschen uns auf diesem Weg begleitet und geholfen haben, auch wenn nicht alle Helfer abgebildet sind bedanken wir uns von ganzem Herzen bei:
Julian und Niki, Gabi, Anne und Luan, Thomas, Katha und Paya, Christa, Uwe, Uli, Lynn, Sophia und Markus, Tina und Markus, Thomas der Chefmechaniker, Hatice – und Lena mit Ihrer Garage für all unseren Krempel. Klaus – danke, dass wir Deine Werkstatt benutzen durften, ohne die wäre nichts gelaufen.
Vor allem aber möchten wir uns für die beständige und fast immerwährende Unterstützung von Hannes und Sabine bedanken – egal ob Babysitting, Nähkünste, technischer Ausbau u.v.m – ohne Euch wären wir bestimmt erst ein halbes Jahr später weg gekommen…
Im Folgenden ein paar Eindrücke aus dieser sehr besonderen Zeit des Aufbruchs.